Vom Ründerother Aggerwehr wurde früher durch einen Mühlengraben Wasser zum Betrieb der Mühle knapp 300m unterhalb des Wehres an der Ecke Brückenstraße / Hüttenstraße geleitet. Eigentum und Wasserrecht liegt bei der Gemeinde Engelskirchen. Im Jahr 2012 gab es eine Initiative zur Stromgewinnung an dem Wehr, mit einer maximalen Fallhöhe von 1,50 m, mittels einer Wasserkraftschnecke. Nach Maßgabe einer Machbarkeitsstudie wurde von dem Projekt aus betriebswirtschaftlichen Gründen Abstand genommen.
Die Fischtreppe, die ohnehin nicht funktionierte, wurde bei dem Hochwasser im Sommer 2021 zerstört. Der Gemeinderat von Engelskirchen hat auf Initiative des NABU Engelskirchen den Rückbau des Wehres beschlossen. Dadurch wird die Agger zwischen dem Stau Haus Ley und dem Wehr Wiehlmünden wieder barrierefrei.