Acht Jahre Krampf an der WKA Osberghausen
08. März 2024 | Agger, Energiewende, Flüsse & Gewässer, Kreisgruppe Oberberg
Die Wasserkraftanlage Osberghausen aus der unten der Turbinengraben tritt. Hier hat der Aggerverband vor 8 Jahren eine neue Erlaubnis zum Anstauen der Agger erhalten, u.a. mit der Bedingung, dass innerhalb von zwei Jahren eine Fischaufstiegs- und Fischabstiegsanlage gebaut wird und dass Fische, die immer der Hauptströmung entgegen wandern, in dem Turbinengraben nicht zu Schaden kommen. Der Aggerverband hat gegen die Art der Auflagen für den Fischschutz im Sinne des Wasserkraftbetreibers, der Aggerkraftwerke GmbH&Co.KG, geklagt. Diese meinen, durch den verlangten Fischschutz würde die Stromgewinnung unwirtschaftlich. Der Aggerverband sollte die Klage zurückziehen und den Rückbau der Anlage und damit die Sanierung und Renaturierung der Agger in die Wege leiten. Nach einer älteren Quelle des RWE konnten hier 1040 Megawatt Strom pro Jahr erzeugt werden. Zum Vergleich - bei den vier in der Planung befindlichen Windkraftanlagen nahe Metabolon (Leppe-Deponie) wird von einer Jahresleistung des Windparks von 15000 bis 16000 Megawatt im Jahr ausgegangen. (Friedrich Meyer)
Aggerverband sollte Klage Osberghausen zurückziehen